Moral – Macht – Verantwortung: Zur Legitimität von Interventionen

Tino Gierke

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Kosovo, Libyen, Syrien und aktuell die Ukraine: Das Ende des Ost-West-Konfliktes war nicht das Ende der Geschichte. Auch 2015 ist die Frage von ungeminderter Bedeutung, wie sich eine „Weltgemeinschaft“ zu innerstaatlichen (Herrschafts-)Konflikten und Menschenrechtsverletzungen verhalten soll. Interventionen sind in diesem Zusammenhang ein strittiges Mittel, um vermeintlich ungerechtfertigter innerstaatlicher Gewalt international zu begegnen. Gerechter Krieg? Humanitäre Intervention? Schutzgewalt? Ganz gleich, wie kontrovers in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft gestritten wird – vor die (Interventions-)Entscheidung gestellt bleibt oft nur Ratlosigkeit.

Intervenieren oder nicht intervenieren – was ist hier die Frage? Abseits des gängigen Für und Wider zu Interventionen sucht das vorliegende Werk nach einer grundlegenderen Problemstruktur. Die politisch stets konfliktbehaftete Legitimierung von Gewalt zur Limitierung von Gewalt ist hierbei Ausgangspunkt. Mit Blick auf die konzeptionellen und praktischen Entwicklungen der letzten beiden Jahrzehnte wird erörtert, was die Grundbedingungen der Legitimität von Interventionen sind.

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